Informationen des Landesverbandes: Verbandsnachrichten
Aktuelles: Gewässerwartschulung des LVSA vom 18. – 20. 01. 2008 in Höfchen
An der diesjährigen Schulung Grundstufe Teil I (Teil II findet v. 14. - 16.3. an gleicher Stelle statt) nahmen 12 Gewässerwarte vom AVE, 9 vom AVS und 3 vom AVMM teil. Wie bereits in den vergangenen Jahren fanden die Teilnehmer beste Voraussetzungen vor, was die Unterbringung, Verpflegung sowie die Lernbedingungen betrifft.
Im Namen des Präsidiums und des Präsidenten des LVSA begrüßte der Lehrgangsleiter die Teilnehmer. Angelfreund Olschewski stellte den Lehrplan sowie die in den folgenden Tagen referierenden Personen vor.
Den Teilnehmern wurde ein interessantes und aktuelles Programm geboten. So referierte Dr. Sieg (MA im Sächsischen Fischereiverband) u. a. über Ausbaumaßnahmen an Gewässern, im Speziellen über Fischaufstiege. Des Weiteren wurden Strategien bzw. Regeln richtiger und sinnvoller Besatzmaßnahmen bzw. die Fischartenförderung besprochen. Ein weiterer Schwerpunkt seines Referates war dem Thema Gewässerverunreinigung/ Fischvergiftungen gewidmet. Den Gewässerwarten wurde die richtige Vorgehensweise erläutert.
Frau Dr. Bräuer (MA im Sächsischen Fischgesundheitsdienst) referierte zum Thema Koi - Herpes – Virus. Sie stellte aus Sicht des Fischgesundheitsdienstes die gegenwärtige Situation in Sachsen dar. Sie gab wertvolle Hinweise, wie diese Krankheit erkannt und im Rahmen der Möglichkeiten, die ein Gewässerwart besitzt, einzudämmen bzw. zu verhindern ist. Anschließend griff sie das Thema Fischvergiftungen von Dr. Sieg auf und erläuterte aus Sicht des Veterinärmedizieners die Abläufe, die notwendig sind, um aus einer ordnungsgemäßen Probenahme ein gerichtsfestes Gutachten zu erstellen. Die entsprechenden notwendigen vorausgehenden Formulare wurden erläutert.
Jens Felix (Geschäftsführer des LVSA) referierte zum Thema Naturschutzrecht in Sachsen. Er stellte den Anwesenden u. a. die unterschiedlichen Formen von Schutzgebieten, wie z.B. Landschaftsschutzgebiet, Naturpark, Biosphärenreservat etc. vor. Er verwies auf die jeweils gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und gab wertvolle Hinweise, wo man die jeweiligen Informationen erhalten kann.
Peter Kluß (MA für Gewässerwirtschaft im AVE) behandelte das Thema Fischtransporte. Er legte den Schwerpunkt auf den Sauerstoffbedarf der Fische während des Transportes und wie mit geeigneten Maßnahmen die erforderlichen Bedingungen aussehen müssen bzw. wie sie erreicht werden können. Er ging auf Besonderheiten ein, die den jeweiligen Fischarten eigen sind und wie man sich darauf einstellen muss.
Ditmar Olschewski (Mitglied im Präsidium des LVSA) erläuterte aus aktuellem Anlass das neue Sächsische Fischereigesetz und stellte die Unterschiede zum bisherigen Gesetz heraus. Das Formular Hegeplan (es lag jedem Teilnehmer vor) wurde gemeinsam besprochen und auf seine zukünftige Bedeutung hingewiesen.
Die noch zu verabschiedende Fischereiverordnung wird im Märzlehrgang Angelfreund Quinger vorstellen.
In einem kurzen Abriss wurden dann die Fischfamilien dargestellt. Schwerpunkt seiner weiteren Ausführungen war das Thema Gewässerbewirtschaftung/ Ertragsfähigkeit. Wissenschaftliche Grundlagen des Lebens im Wasser wurden erläutert und biologische Zusammenhänge dargestellt. Das wohl in den nächsten Jahren immer mehr in den Vordergrund tretende Problem „Eutrophierung“ unserer Gewässer wurde aus wissenschaftlicher und anglerischer Sicht betrachtet.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Ausführungen war das Thema Abwassereinleitungen. Die Gewässerwarte wurden mit entsprechendem Zahlenmaterial dafür sensibilisiert, zukünftig bei Umweltverträglichkeitsprüfungen entsprechend kritisch die Unterlagen zu prüfen. So waren sie sehr erstaunt, dass z. B. die Angabe: Einleitung von 1 l/ sec. Abwasser auf ein Jahr hochgerechnet ein Gewässer von 315 x 100 x 1m füllen würde!
Zum Abschluss wurden noch allseits interessierende Fragen besprochen und Angelfreund Olschewski übergab jedem Teilnehmer entsprechendes Schulungsmaterial, was mit Freude entgegengenommen wurde.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Referenten für ihre sehr guten Referate herzlich bedanken und spreche die Hoffnung aus, dass wir auch in den Folgejahren mit ihrer Mitarbeit rechnen können. Ein weiterer Dank gilt dem LVSA, der diese Schulung wieder initiiert hat. Mein besonderer Dank gilt auch Frau Theilemann, welche meine Schulungsunterlagen vervielfältigt und in sehr ansprechender Weise zusammengestellt hat. Natürlich sei auch allen Teilnehmern der Schulung gedankt für ihre Bereitschaft und engagierte Mitarbeit an dieser Weiterbildungsmaßnahme.
Im Namen des Präsidiums und des Präsidenten des LVSA begrüßte der Lehrgangsleiter die Teilnehmer. Angelfreund Olschewski stellte den Lehrplan sowie die in den folgenden Tagen referierenden Personen vor.
Den Teilnehmern wurde ein interessantes und aktuelles Programm geboten. So referierte Dr. Sieg (MA im Sächsischen Fischereiverband) u. a. über Ausbaumaßnahmen an Gewässern, im Speziellen über Fischaufstiege. Des Weiteren wurden Strategien bzw. Regeln richtiger und sinnvoller Besatzmaßnahmen bzw. die Fischartenförderung besprochen. Ein weiterer Schwerpunkt seines Referates war dem Thema Gewässerverunreinigung/ Fischvergiftungen gewidmet. Den Gewässerwarten wurde die richtige Vorgehensweise erläutert.
Frau Dr. Bräuer (MA im Sächsischen Fischgesundheitsdienst) referierte zum Thema Koi - Herpes – Virus. Sie stellte aus Sicht des Fischgesundheitsdienstes die gegenwärtige Situation in Sachsen dar. Sie gab wertvolle Hinweise, wie diese Krankheit erkannt und im Rahmen der Möglichkeiten, die ein Gewässerwart besitzt, einzudämmen bzw. zu verhindern ist. Anschließend griff sie das Thema Fischvergiftungen von Dr. Sieg auf und erläuterte aus Sicht des Veterinärmedizieners die Abläufe, die notwendig sind, um aus einer ordnungsgemäßen Probenahme ein gerichtsfestes Gutachten zu erstellen. Die entsprechenden notwendigen vorausgehenden Formulare wurden erläutert.
Jens Felix (Geschäftsführer des LVSA) referierte zum Thema Naturschutzrecht in Sachsen. Er stellte den Anwesenden u. a. die unterschiedlichen Formen von Schutzgebieten, wie z.B. Landschaftsschutzgebiet, Naturpark, Biosphärenreservat etc. vor. Er verwies auf die jeweils gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und gab wertvolle Hinweise, wo man die jeweiligen Informationen erhalten kann.
Peter Kluß (MA für Gewässerwirtschaft im AVE) behandelte das Thema Fischtransporte. Er legte den Schwerpunkt auf den Sauerstoffbedarf der Fische während des Transportes und wie mit geeigneten Maßnahmen die erforderlichen Bedingungen aussehen müssen bzw. wie sie erreicht werden können. Er ging auf Besonderheiten ein, die den jeweiligen Fischarten eigen sind und wie man sich darauf einstellen muss.
Ditmar Olschewski (Mitglied im Präsidium des LVSA) erläuterte aus aktuellem Anlass das neue Sächsische Fischereigesetz und stellte die Unterschiede zum bisherigen Gesetz heraus. Das Formular Hegeplan (es lag jedem Teilnehmer vor) wurde gemeinsam besprochen und auf seine zukünftige Bedeutung hingewiesen.
Die noch zu verabschiedende Fischereiverordnung wird im Märzlehrgang Angelfreund Quinger vorstellen.
In einem kurzen Abriss wurden dann die Fischfamilien dargestellt. Schwerpunkt seiner weiteren Ausführungen war das Thema Gewässerbewirtschaftung/ Ertragsfähigkeit. Wissenschaftliche Grundlagen des Lebens im Wasser wurden erläutert und biologische Zusammenhänge dargestellt. Das wohl in den nächsten Jahren immer mehr in den Vordergrund tretende Problem „Eutrophierung“ unserer Gewässer wurde aus wissenschaftlicher und anglerischer Sicht betrachtet.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Ausführungen war das Thema Abwassereinleitungen. Die Gewässerwarte wurden mit entsprechendem Zahlenmaterial dafür sensibilisiert, zukünftig bei Umweltverträglichkeitsprüfungen entsprechend kritisch die Unterlagen zu prüfen. So waren sie sehr erstaunt, dass z. B. die Angabe: Einleitung von 1 l/ sec. Abwasser auf ein Jahr hochgerechnet ein Gewässer von 315 x 100 x 1m füllen würde!
Zum Abschluss wurden noch allseits interessierende Fragen besprochen und Angelfreund Olschewski übergab jedem Teilnehmer entsprechendes Schulungsmaterial, was mit Freude entgegengenommen wurde.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Referenten für ihre sehr guten Referate herzlich bedanken und spreche die Hoffnung aus, dass wir auch in den Folgejahren mit ihrer Mitarbeit rechnen können. Ein weiterer Dank gilt dem LVSA, der diese Schulung wieder initiiert hat. Mein besonderer Dank gilt auch Frau Theilemann, welche meine Schulungsunterlagen vervielfältigt und in sehr ansprechender Weise zusammengestellt hat. Natürlich sei auch allen Teilnehmern der Schulung gedankt für ihre Bereitschaft und engagierte Mitarbeit an dieser Weiterbildungsmaßnahme.