Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Mitglied im Deutschen Angelfischerverband e. V. / anerkannte Naturschutzvereinigung gem. §32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. §3 UmwRG

 
 
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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

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01157

Dresden

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09.09.2016 DFV: Angriffe auf Angler und das Angeln beenden! -  Pressemitteilung des Deutschen Fischerei-Verbandes e. V.
31.08.2016 Angler & Fischer treffen Politiker - Gesprächsrunde im sächsischen Landtag -  Am 30.08.2016 fand im Sächsischen Landtag eine Gesprächsrunde zwischen Vertretern des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V., des Sächsischen Landesfischereiverbandes e. V. und Abgeordneten des Arbeitskreises „Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft“ der CDU-Fraktion statt. Sachlich und lösungsorientiert wurden aktuelle Probleme des Landesverbandes und seiner Regionalverbände diskutiert. Die Schwerpunkte der Gesprächsrunde lassen sich wie folgt gliedern: Thema 1: Bürokratiemonster – Bärwalder See - Fischereipachtvertrag durch AV "Elbflorenz" Dresden e. V. im Jahr 2011 unterzeichnet, doch Bootsangeln in der Praxis nicht möglich - annähernd 1.000 Seiten Akte und komplizierte sowie teure und aus unserer Sicht absolut übertriebene Verwaltungsverfahren ohne Lösungsansatz - 300 ha auszutonnende Fläche in der Seemitte, wo fachlicher Nutzen bisher fraglich ist (Austonnung kostet 600 T € Steuergelder pro zwei Jahre) - praxistaugliche und außergerichtliche Einigung im Sinne der Kompromisslösung durch Anglerverband angestrebt, Behörden spielen jedoch auf Zeit und begründen nur, warum es nicht funktioniert - bisherige Investitionen des Fischereiausübungsberechtigten AV "Elbflorenz" Dresden e. V. von über 140.000 € zur Erfüllung der gesetzlichen Hegeverpflichtung, Ertragsabschöpfung derzeit bei gerademal 7 % der Fläche möglich, 93 % Schaden? Thema 2: Erhalt einer funktionierenden Fischereibehörde - Fazit: Stärkung der Fischereibehörde auch nach 2019 (kein Personalabbau und keine Einsparungen!) - staatlicher Vollzug muss auch nach 2019 bei der Fischereibehörde verbleiben! Begründung: Personelle Schwächung der Fischereibehörde = Schwächung der Durchsetzung fischereilicher Belange und Zunahme der verhindernden Naturschutzpraxis. Thema 3: Überarbeitung SächsFischG / SächsFischVO Fazit der bisherigen Arbeitsberatungen für den LVSA: - Es besteht aus unserer Sicht derzeit kein dringender Novellierungsbedarf für das SächsFischG (zumal die begründende „Gefahr“ einer Verschlechterung bestehender Normen aus Verbandssicht nicht ausgeschlossen werden kann!) - Aufgegriffen und zur kommenden Fischereibeiratssitzung im SMUL sollen folgende Aspekte diskutiert werden: 1. Jugendfischereischein für Kinder ab 7 Jahre - allein angeln ab 10 Jahre nach mindestens einjähriger Mitgliedschaft in einem Angelverein 2. Klärung der Haftungsfrage des den Erlaubnisschein Ausgebenden bei Nichtvorhandensein eines gültigen Erlaubnisscheines (Eigenverantwortlichkeit des ES-Inhabers soll durchgesetzt werden; Stichwort: rechtlicher Rahmen zur Erstellung einer App zum Erwerb von Gasterlaubnisscheinen) 3. Erhöhung Mindeststrafe Ordnungswidrigkeiten (bspw.: bei Angeln ohne gültigen FS & ES) 4. Ordnungswidrigkeiten bei Verstoß gegen den Inhalt des Erlaubnisvertrages muss durchsetzbar sein (Fangbegrenzung) – (Mengenbeschränkungen sollen schließlich auch nach § 34 Abs. 1 Nr. 5 SächsFischVO registriert werden) – Ansatz: Aufnahme eines mit dem SMUL aufzunehmenden Satzes in unseren Erlaubnisschein (Erlaubnisvertrag) 5. „Fischereischeintourismus“ – Prüfungen aus anderen BL dürfen in Sachsen nur anerkannt werden, wenn Sie sächsischem Niveau entsprechen 6. § 4 Abs.2 und 3 SächsFischVO: Zukünftig sollen gleichzeitig zwei Hegenen mit insgesamt maximal 6 Anbisstellen verwendet werden dürfen! 7. Lösung der Vollzugsprobleme und der praktischen Probleme bei § 14 Abs. 1 SächsFischVO: Bauen in der Schonzeit Thema 4: Schwierigkeiten bei der Verpachtung von Fischereirechten Problembeschreibung: Die Fortführung von Artenschutzprojekten der Verbände (vorzugsweise an Fließgewässern) sowie erhebliche Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen und den Aufbau von Fischbeständen setzen eine langfristige Planungssicherheit voraus. Diese ist durch Art und Dauer der Verpachtung von Fischereirechten derzeit nicht gegeben. Das stellt ein unkalkulierbares Risiko dar, welches einer politischen Lösung bedarf. Thema 5: Die sächsische Teichwirtschaft – Ein Kulturgut in der Existenzkrise Die Stellungnahme sowie diskutierte Lösungsansätze sind in der beigefügten PDF nachzulesen.
27.07.2016 DAFV stellt Geschäftsführer ein -  Am 8. August wird Alexander Seggelke die Leitung der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV) in Berlin übernehmen. Alexander Seggelke tritt damit die Nachfolge von Philipp Freudenberg an, der Ende März sein Amt niedergelegt hatte. Die Präsidentin, Dr. Christel Happach-Kasan, wünschte dem neuen Hauptgeschäftsführer in seiner neuen Tätigkeit alles Gute: „Es ist eine große Herausforderung, aber es ist auch eine schöne Aufgabe, die Interessen der über 500.000 organisierten Anglerinnen und Angler gegenüber der Politik in Berlin und Brüssel zu übernehmen.“ Alexander Seggelke, Gewässerökologe und Fischereibiologe, freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich bin passionierter Angler und sehe in der Aufgabe eine große Chance den Angelsport weiter auf Erfolgskurs zu bringen.“ (Pressemitteilung des Deutschen Angelfischerverbandes)