Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Mitglied im Deutschen Angelfischerverband e. V. / anerkannte Naturschutzvereinigung gem. §32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. §3 UmwRG

 
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LVSA-DELEGIERTENVERSAMMLUNG – EIN RESÜMEE


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LVSA-DELEGIERTENVERSAMMLUNG – EIN RESÜMEE

27.02.2016
Heute, am 27.02.2016, fand die Delegiertenversammlung des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. in Lichtenwalde bei Chemnitz statt. 52 Delegierte, darunter viele Präsidiumsmitglieder der sächsischen Regionalverbände sowie mehrere Vorsitzende und Vorstandsmitglieder aus den örtlichen Vereinen, überzeugten sich von der geleisteten Arbeit des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. im Jahr 2015.

Als Gäste konnten der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Herr Thomas Schmidt; der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Herr Frank Kupfer; der Europaabgeordnete im Europäischen Parlament, Herr Dr. Peter Jahr; unsere Fischereireferentin im Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, Frau Ulrike Weniger, sowie der Geschäftsführer des Sächsischen Landesfischereiverbandes e.V., Herr Marco Jung, begrüßt werden.
Das Tagungspräsidium bildeten der LVSA-Präsident Friedrich Richter, die Vizepräsidenten Jan Hippold, Udo Witschas und Rolf Seidel sowie der Schatzmeister Hans Rainer-Ullrich.

Sowohl im Rechenschaftsbericht des LVSA-Präsidenten, Herrn Friedrich Richter, als auch in den Grußworten der Gäste von Herrn Staatsminister Schmidt sowie Herrn Dr. Peter Jahr, wurde einmal mehr deutlich, dass die Landnutzerverbände eine starke Lobby sind und in der Vergangenheit und in der Gegenwart eine gute Arbeit geleistet wurde / wird.
Ebenso wurde jedoch auch deutlich, dass wir Angler weiterhin eine starke politische Lobby benötigen. Zunehmende Bürokratie und falsch verstandener Naturschutz - all das macht es nicht nur uns Anglern hin und wieder schwer, sondern es wird auch zunehmend schwerer, einfache Dinge einer breiten Masse zu vermitteln. Wenn die Praxis an der Theorie scheitert, wird es besonders schwer. Wer, wenn nicht wir Fischer und Angler, sind mehr daran interessiert das Gut zu pflegen, was die Grundlage unseres Tuns und unserer Passion ist – unsere Gewässer!
Die Vereine vor Ort leisten dafür Unglaubliches, die sächsischen Regionalverbände und der Landesverband Sächsischer Angler e.V. setzen für den Erhalt Enormes an Zeit, Geld und Kraft ein, das gilt es auch einer breiten Masse in der Bevölkerung zu vermitteln. Ohne Naturnutzung und entsprechende Maßnahmen wird es zukünftig auch keinen Naturschutz geben können. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir in einer starken Interessenvertretung, dem Landesverband Sächsischer Angler e.V., organisiert und präsent sind.
Vieles wurde schon im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit getan und noch viel mehr muss und wird auch zukünftig dafür getan werden, dass wir Angler den Stand in der Gesellschaft erreichen, den wir uns hart erarbeitet haben und letztendlich auch verdienen. All das war nie leicht und wird auch nicht leichter werden. Jedoch können wir nach dem heutigen Tag erneut konstatieren, dass wir starke und zuverlässige Partner auf sächsische Landesebene und ebenso auf Europaebene haben.

Im Ergebnis der heutigen Delegiertenversammlung wurde dem Präsidium einstimmig Entlastung erteilt und damit die geleistete Arbeit gewürdigt. Gleichfalls wurde für die Arbeit innerhalb des Jahres 2016 im Landesverband Sächsischer Angler e.V. der wichtigste Grundstein gelegt – das Vertrauen der Delegierten und damit von über 41.500 Mitgliedern. Hierfür herzlichen Dank!

Ein besonderer Dank des LVSA-Präsidiums und von uns Regionalverbänden gilt dem LVSA-Geschäftsführer, Herrn Jens Felix, sowie der Mitarbeiterin im LVSA, Frau Maren Hempelt, die tagtäglich Unglaubliches für den Verband und für uns sächsische Angler leisten.

Text & Fotos: René Häse - Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im LVSA

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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

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09.09.2016 DFV: Angriffe auf Angler und das Angeln beenden! -  Pressemitteilung des Deutschen Fischerei-Verbandes e. V.
31.08.2016 Angler & Fischer treffen Politiker - Gesprächsrunde im sächsischen Landtag -  Am 30.08.2016 fand im Sächsischen Landtag eine Gesprächsrunde zwischen Vertretern des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V., des Sächsischen Landesfischereiverbandes e. V. und Abgeordneten des Arbeitskreises „Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft“ der CDU-Fraktion statt. Sachlich und lösungsorientiert wurden aktuelle Probleme des Landesverbandes und seiner Regionalverbände diskutiert. Die Schwerpunkte der Gesprächsrunde lassen sich wie folgt gliedern: Thema 1: Bürokratiemonster – Bärwalder See - Fischereipachtvertrag durch AV "Elbflorenz" Dresden e. V. im Jahr 2011 unterzeichnet, doch Bootsangeln in der Praxis nicht möglich - annähernd 1.000 Seiten Akte und komplizierte sowie teure und aus unserer Sicht absolut übertriebene Verwaltungsverfahren ohne Lösungsansatz - 300 ha auszutonnende Fläche in der Seemitte, wo fachlicher Nutzen bisher fraglich ist (Austonnung kostet 600 T € Steuergelder pro zwei Jahre) - praxistaugliche und außergerichtliche Einigung im Sinne der Kompromisslösung durch Anglerverband angestrebt, Behörden spielen jedoch auf Zeit und begründen nur, warum es nicht funktioniert - bisherige Investitionen des Fischereiausübungsberechtigten AV "Elbflorenz" Dresden e. V. von über 140.000 € zur Erfüllung der gesetzlichen Hegeverpflichtung, Ertragsabschöpfung derzeit bei gerademal 7 % der Fläche möglich, 93 % Schaden? Thema 2: Erhalt einer funktionierenden Fischereibehörde - Fazit: Stärkung der Fischereibehörde auch nach 2019 (kein Personalabbau und keine Einsparungen!) - staatlicher Vollzug muss auch nach 2019 bei der Fischereibehörde verbleiben! Begründung: Personelle Schwächung der Fischereibehörde = Schwächung der Durchsetzung fischereilicher Belange und Zunahme der verhindernden Naturschutzpraxis. Thema 3: Überarbeitung SächsFischG / SächsFischVO Fazit der bisherigen Arbeitsberatungen für den LVSA: - Es besteht aus unserer Sicht derzeit kein dringender Novellierungsbedarf für das SächsFischG (zumal die begründende „Gefahr“ einer Verschlechterung bestehender Normen aus Verbandssicht nicht ausgeschlossen werden kann!) - Aufgegriffen und zur kommenden Fischereibeiratssitzung im SMUL sollen folgende Aspekte diskutiert werden: 1. Jugendfischereischein für Kinder ab 7 Jahre - allein angeln ab 10 Jahre nach mindestens einjähriger Mitgliedschaft in einem Angelverein 2. Klärung der Haftungsfrage des den Erlaubnisschein Ausgebenden bei Nichtvorhandensein eines gültigen Erlaubnisscheines (Eigenverantwortlichkeit des ES-Inhabers soll durchgesetzt werden; Stichwort: rechtlicher Rahmen zur Erstellung einer App zum Erwerb von Gasterlaubnisscheinen) 3. Erhöhung Mindeststrafe Ordnungswidrigkeiten (bspw.: bei Angeln ohne gültigen FS & ES) 4. Ordnungswidrigkeiten bei Verstoß gegen den Inhalt des Erlaubnisvertrages muss durchsetzbar sein (Fangbegrenzung) – (Mengenbeschränkungen sollen schließlich auch nach § 34 Abs. 1 Nr. 5 SächsFischVO registriert werden) – Ansatz: Aufnahme eines mit dem SMUL aufzunehmenden Satzes in unseren Erlaubnisschein (Erlaubnisvertrag) 5. „Fischereischeintourismus“ – Prüfungen aus anderen BL dürfen in Sachsen nur anerkannt werden, wenn Sie sächsischem Niveau entsprechen 6. § 4 Abs.2 und 3 SächsFischVO: Zukünftig sollen gleichzeitig zwei Hegenen mit insgesamt maximal 6 Anbisstellen verwendet werden dürfen! 7. Lösung der Vollzugsprobleme und der praktischen Probleme bei § 14 Abs. 1 SächsFischVO: Bauen in der Schonzeit Thema 4: Schwierigkeiten bei der Verpachtung von Fischereirechten Problembeschreibung: Die Fortführung von Artenschutzprojekten der Verbände (vorzugsweise an Fließgewässern) sowie erhebliche Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen und den Aufbau von Fischbeständen setzen eine langfristige Planungssicherheit voraus. Diese ist durch Art und Dauer der Verpachtung von Fischereirechten derzeit nicht gegeben. Das stellt ein unkalkulierbares Risiko dar, welches einer politischen Lösung bedarf. Thema 5: Die sächsische Teichwirtschaft – Ein Kulturgut in der Existenzkrise Die Stellungnahme sowie diskutierte Lösungsansätze sind in der beigefügten PDF nachzulesen.
27.07.2016 DAFV stellt Geschäftsführer ein -  Am 8. August wird Alexander Seggelke die Leitung der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV) in Berlin übernehmen. Alexander Seggelke tritt damit die Nachfolge von Philipp Freudenberg an, der Ende März sein Amt niedergelegt hatte. Die Präsidentin, Dr. Christel Happach-Kasan, wünschte dem neuen Hauptgeschäftsführer in seiner neuen Tätigkeit alles Gute: „Es ist eine große Herausforderung, aber es ist auch eine schöne Aufgabe, die Interessen der über 500.000 organisierten Anglerinnen und Angler gegenüber der Politik in Berlin und Brüssel zu übernehmen.“ Alexander Seggelke, Gewässerökologe und Fischereibiologe, freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich bin passionierter Angler und sehe in der Aufgabe eine große Chance den Angelsport weiter auf Erfolgskurs zu bringen.“ (Pressemitteilung des Deutschen Angelfischerverbandes)