Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Fortschreitende Einschränkungen der Landnutzung durch NATURA 2000


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NATURA 2000 ist Schwerpunktthema anlässlich des Parlamentarischen Abends am 06.10.2015 in Dresden!

06.10.2015
Rückblickend auf das Jahr 2015 waren die Verbandsaktivitäten des Sächsischen Landesfischereiverbandes e.V. und des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. geprägt, um gemeinsam gegen zusätzliche Sanktionierungen anzukämpfen.
Der Natur- und Artenschutz darf nicht dazu beitragen, dass eine kulturlandschaftsprägende Landnutzung permanent und unnötig erschwert wird. Wie hätten sich denn unsere Teichlandschaft und insbesondere das Artenpotential entwickelt, wenn es keine nachhaltige Nutzung mehr gäbe? Profitieren nicht viele Pflanzen und Tiere eben gerade aufgrund und durch unsere Hege- und Pflegemaßnahmen?
Wir sind der Meinung, dass nicht der Mensch in der Landschaft stört, sondern komplizierte, widersprüchliche und teure Verhinderungsbürokratie!

Nur ein Beispiel: Das Angeln vom Boot auf dem Bärwalder See ist bis zum heutigen Tage aus behördlicher Sicht nicht genehmigt (obwohl im Jahre 2011 der Fischereipachtvertrag unterschrieben werden konnte). Aus welchem Grund füllt das behördliche Genehmigungsverfahren mittlerweile eine Akte mit über 600 Seiten? Einen häufig von vielen Seiten versprochenen Bürokratieabbau können wir nicht erkennen!

Die Angler und Fischer arbeiten in diesem Zusammenhang als starke Gemeinschaft zusammen. Wir konnten unsere Probleme u.a. am 22.07.2015 bei der Sommertour des Arbeitskreis V der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages und am 18.09.2015 bei einem Treffen mit dem Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Herr Thomas Schmidt und dem Staatssekretär Herr Herbert Wolff vorbringen. Aus der Politik kommen zumeist positive Reaktionen auf unsere Anfragen und Anregungen.

Nicht nur wir Angler und Fischer, nein auch Landwirte, Jäger und sonstige Landnutzer sind durch die permanent zunehmenden behördlichen Einschränkungen betroffen. Aus diesem Grund arbeiten die Landnutzerverbände eng zusammen.

Wir führten am 06.10.2015 einen gemeinsamen Grünen Abend mit Politikern des sächsischen Land- und Bundestages, sowie zahlreichen Behörden- und Verbandsvertretern durch.
Inhaltlicher und thematischer Schwerpunkt war auch hier die spürbar zunehmende Einschränkung der Landnutzung. Besonders erfreut waren wir darüber, dass Staatsminister Herr Thomas Schmidt, in seiner Begrüßungsrede die Problemlage sehr gut widergespiegelt und den Verbänden sehr glaubwürdig eine breite Unterstützung zugesagt hat. Als Vertreter der Landnutzer trat Herr Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes, als Redner auf.

Die an diesem Abend vertretenen Positionen und Forderungen der Verbände möchten wir nachfolgend in dem angehangenen Faltblatt widergeben.

Anlagen 

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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
02.08.2017 Projekt "Muldelachs" -  Die Mulde galt in historischer Zeit als eines der bedeutsamsten Laichgebiete für den Elblachs und bot mit allen größeren Zuflüssen im gesamten Fluss-System ideale sowie großflächige Laichhabitate. Heute zeichnet sich der Mittel- und Oberlauf des Flusssystems nach dem Wegfall zahlreicher Belastungsquellen wieder durch gute Wasserqualität und über weite Strecken gut durchströmte steinig-kiesige Gewässergründe aus. Lachse, Meerforellen und andere Wanderfische könnten sich dort sehr gut fortpflanzen. Durch das mündungsnahe Stadtwehr der vereinigten Mulde in Dessau war bisher der Zugang zu den ehemaligen Laichhabitaten versperrt. Mit großem finanziellem Aufwand wurde nun in Dessau – auch mit Unterstützung der Landesregierung - eine Fischwanderhilfe gebaut, die vielen Fischarten und sogar dem Stör den Aufstieg in die Mulde ermöglichen soll. Seit dem 23.05.2017 ist die Umgehungsrinne am Stadtwehr Dessau nun geöffnet. Mit der Durchgängigkeit dieses Wehres ergibt sich die Chance, die Gewässerdurchgängigkeit für über 140 weitere Flusskilometer flussaufwärts an der Vereinigten Mulde mit relativ wenig Aufwand zügig und dauerhaft zu verbessern. Für die weitere Optimierung der ökologischen Durchgängigkeit an den zahlreich noch vorhandenen Wehranlagen gibt es gute und einfache Lösungen. Dies ist besonders für den sicheren Abstieg der Fische entscheidend. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in Abhängigkeit vom jeweiligen Wehrtyp an jedem Wehr z. B. mindestens 20 % der abwandernden jungen Lachse getötet werden. Die gemessenen Werte lagen teilweise sogar noch deutlich höher, bei über 50 %. Auf Grund von Vorschlägen verschiedener Akteure, darunter auch aktive Mitglieder unserer Angelvereine, haben der Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e. V. und der Landesverband Sächsischer Angler e. V. im Rahmen eines gemeinsamen Schreibens die jeweiligen Landesregierungen auf das Projekt "Muldelachs" aufmerksam gemacht und um weitere Unterstützung gebeten. Eine erste positive Rückmeldung gab es bereits durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. In einer ersten Auftaktberatung mit den Landesanglerverbänden soll demnächst über weitere Vorgehensweisen und Maßnahmen gesprochen werden, um das Projekt "Muldelachs" weiter voranzubringen. Interessierte Vereine unserer Anglerverbände mit Bezug zur Mulde werden zur aktiven Mitarbeit aufgerufen. Wir freuen uns über entsprechende Rückmeldungen. So können unsere Vereine z. B. bei örtlichen Vorschlägen und Maßnahmen zur Verbesserung der Fließgewässerdurchgängigkeit mitwirken oder bei der Beratung und Umsetzen von Wanderfisch-Monitoringmaßnahmen helfen. Das Projekt könnte auch durch entsprechende Besatzmaßnahmen unterstützt werden. Deshalb ist auch bei der Frage, welche Nebengewässer als zusätzliche Laichhabitate in Frage kommen und entsprechend vorbereitet werden könnten, die Unterstützung unserer Mitglieder herzlich willkommen.
03.04.2017 Bericht zur Delegiertenversammlung des LVSA am 01.04.2017 -  "Angeln in Sachsen ist... ...viel mehr als nur eine Passion", so die Feststellung des Präsidenten Friedrich Richter zur Delegiertenversammlung des LV Sächsischer Angler e. V. am 01.04.2017 in Leipzig. "Die sächsischen Anglerverbände fungieren als Arbeitgeber und Dienstleister mit einem breiten Aufgabenspektrum. Umweltbildung, Gewässerpflege und -sanierung, Förderung des Ehrenamtes sind nur einige Tätigkeitsfelder. Insgesamt 23 hauptamtliche Vollzeitkräfte arbeiten gegenwärtig in unseren Verbandsstrukturen. Jedes Jahr erwerben wir für ca. 1 Mio. € Fische bei unseren heimischen Fischereiunternehmen. Des Weiteren erbringen die Verbände durch die Mitgliedsbeiträge jährlich für ca. 600 T € Sanierungs-, Pflege- und Infrastrukturmaßnahmen an den Gewässern nicht nur im Eigennutz, sondern als gesellschaftliche Leistung für die Allgemeinheit", so die Ausführungen des Präsidenten. Unsere Gäste, der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt, die Abgeordnete des Deutschen Bundestages Katharina Landgraf sowie die Leiterin des Amtes für Umweltschutz der Stadt Leipzig, Frau Angelika Freifrau von Fritsch, hoben ebenfalls in Ihren Grußworten die enormen gesellschaftlichen Leistungen hervor, welche die Anglerschaft (Mitglieder und Verbände) im Freistaat Sachsen erbringen. "Das Angeln ist eben nicht mehr nur ein Hobby, nein es ist soziale und gesellschaftliche Verantwortung und ein bemerkenswerter Wirtschaftsfaktor", so der Präsident Richter in seinem Resümee. Im Rechenschaftsbericht wurde schwerpunktmäßig auf die weitere Umsetzung des Öffentlichkeitsarbeitskonzeptes eingegangen. Eine wichtige Aufgabe ist es weiterhin, die Akzeptanz des Angelns in der (nichtangelnden) Bevölkerung zu verbessern. Gegenwärtig präsentieren wir uns auf dem Flughafen Halle/Leipzig. Unsere 600 Mitgliedsvereine sind darüber hinaus aufgerufen, unsere vielfältigen Materialien für lokale Veranstaltungen (Dorf- und Vereinsfeste etc.) zu nutzen. Abruf- bzw. Bestelllisten liegen bei den Regionalverbänden aus. Einstimmig erfolgten die Beschlussfassungen zur Neufassung unserer Satzung, zur Entlastung des Präsidiums, der Haushaltsplanung 2017, dem Jahresterminkalender sowie zur Festlegung des um 5,-€ erhöhten Mitgliedsbeitrages der Regionalverbände an den Landesverband auf 14,-€ (Erwachsene) und 13,-€ (Jugendliche). Zukünftig wird der LVSA bestimmte Leistungen (Mitteilungsblatt "Fischer & Angler", Gewässerordnung, Öffentlichkeitsarbeitsmaterialien etc.) direkt begleichen und diese nicht den Verbänden in Rechnung stellen. Mit einer Ehrenurkunde mit Ehrengeschenk wurden unsere Vizepräsidenten Udo Witschas, Rolf Seidel und Jan Hippold für ihr großes Engagement als Präsidenten unserer Regionalverbände geehrt. Besonders anerkennungswert ist dabei auch der Zusammenhalt innerhalb unseres Landesverbandes. Dr. Eckhardt Erdmann wurde, obwohl er terminlich verhindert war, in Abwesenheit ebenfalls mit einer Ehrenurkunde bedacht. Er hat die letzten 15 Jahre im Präsidium des LVSA als Referent für das Angeln mitgewirkt und übergibt dieses Ehrenamt an einen Nachfolger. Adolf Sachse wurde mit der goldenen Äsche des LVSA für seine hervorragenden Verdienste ausgezeichnet. Seit über 20 Jahren trägt er mit Weitsicht die Verantwortung für die Finanzen im Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e. V. – keine Selbstverständlichkeit mit einem Alter von mittlerweile über 80! Bernd Gutkaes ist seit über 24 Jahren unser Referent für Casting (Turnierangeln) im LVSA und kann zweifelsohne als "sächsisches Casting-Urgestein bezeichnet werden", so Jens Felix, Geschäftsführer des LV Sächsischer Angler e.V., bei der Übergabe der Goldenen Äsche. Lutz Kannegießer ist unermüdlich für den Erhalt unserer heimischen Äschenbestände im Einsatz. Durch Niederlagen in der Vergangenheit, wie etwa bei der Schlupfrate, ließ Lutz sich nicht unterkriegen. Der Erfolg des Äschenschutzprojektes geht nicht zuletzt auf großes technisches und fachliches Know-how zurück. Dank Lutz verfügt das Bruthaus über einen Sauerstoffreaktor, ein Notstromaggregat und ein hochmodernes Warn- und Meldesystem (direkt auf das Smartphone). Lutz Kannegießer wurde mit der Umwelt- und Hegemedaille des LVSA ausgezeichnet. Satzungsgemäß wurden durch die Delegiertenversammlung in geheimer Wahl der Präsident, der Schatzmeister, die Referenten sowie 3 Revisoren gewählt. Gewählt und im Amt bestätigt wurden die Angelfreunde Friedrich Richter (Präsident), Hans-Rainer Ullrich (Schatzmeister) sowie die Referenten Matthias Kopp, Mike Uhlemann, Jan Bender, Thomas Maune, Bernd Gutkaes sowie René Häse. Neu begrüßen konnten die Delegierten die erfolgreich gewählten Referenten, die Angelfreunde Karsten Hahn und Holger Rath. Als Revisoren für die nächsten 5 Jahre wurden folgende Angelfreunde gewählt: Bernd Dittberner, Peter Thieme und Frederic Scharschmidt. Im Ausblick teilte der Präsident mit, dass die Präsidien unserer sächsischen Verbände mit Unverständnis auf die Vorschläge zur dieses Jahr ausstehenden Novellierung unserer Gewässerordnung reagieren. Hintergrund sind Vorschläge aus den Vereinen, welche unsere Prämissen missachten. "Wir werden keine unnötigen oder sogar erschwerenden Regelungen aufnehmen. Es ist das Ziel, weniger und dafür vollziehbare Regelungen zu schaffen und das bisherige Regelwerk zu verschlanken!", so der Präsident. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilden unsere Mitgliedsverbände. In diesem Jahr wird sich das neugewählte Präsidium des LVSA weiterhin mit dem Sächsischen Landesfischereiverband e. V. und dem Deutschen Angelfischerverband e. V. auseinandersetzen. "Es geht schlichtweg um die Frage, inwiefern die Verbandsmitgliedschaft und die damit in Verbindung stehenden Beitragsabführungen im Verhältnis zu den erbrachten Leistungen stehen bzw. stehen werden und ob wir eine Mitgliedschaft gegenwärtig und/oder zukünftig gegenüber unseren Mitgliedern rechtfertigen können", erläuterte Präsident Friedrich Richter hierzu.
27.02.2017 Anglerdemo gegen anglerfeindliche Umweltpolitik am 22.04.2017 im Fehmarnsund -  Der Anglerverband Niedersachsen ruft zu einer Anglerdemo gegen Verbote für die Freizeitfischerei auf