Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 

Projekte

Zentraler Umwelttag des LVSA

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Anmeldeformular Zentraler Umwelttag 15.10.2022 (PDF / 0,4 MB)




Das Äschenschutzprojekt

Steckbrief Äschenschutzprojekt (PDF /613 kB)


1000 Kilometer für die Äsche - von Lutz Kannegießer

Mancher Angler fährt in heutiger Zeit schon einmal eintausend Kilometer oder mehr bis nach Schweden oder Lappland, um den stolzen ?Fahnenträgern? nachzustellen.

laichfischfang_mai_2013.JPGUnser Thema ist jedoch ein anderes. In der zurückliegenden Laichperiode der Äsche 2013 wurden in der Zwickauer Mulde per Elektrofischfang Laichfische entnommen. Dies geschah an drei im Vorjahr kartierten Laichplätzen. Zwischen dem 24. April und dem 11. Mai konnten so über 300 Äschen gefangen werden. Die Fische wurden sofort nach dem Fang auf ihren Reifegrad geprüft und sortiert. Es konnten 191 Laichfische in die Fischaufzuchtanlage nach Lichtenberg verbracht werden, wo etwa 15 % von Fischzüchter Peter Lohse gestreift wurden. Das Milchner-Rogner-Verhältnis betrug bei den Wildfischen 1:4.

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Die befruchteten Eier wurden im 2012 neu errichteten Bruthaus des AVS in Lichtenberg in Langstromrinnen aufgelegt. Am Ende waren über 20.000 befruchtete Äschen-Eier zusammen gekommen. 50 % stammten von den gefangenen Wildfischen 2013 und 50% von bereits im Herbst 2011 und 2012 abgefischten Laichern. Letztere waren ein bzw. zwei Winter sicher vor dem Kormoran in Lichtenberg gehältert worden.

Nach etwa drei Wochen schlüpfte die erste Dottersackbrut. Die winzigen Larven waren lediglich vier bis sechs Millimeter lang. ...hier den vollständigen Artikel lesen

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Bild oben: Laichfischfang Anfang Mai 2013

Bild mitte: Äschenbrut Juni 2013

Bild unten: Äschenbesatz Juli 2013 in Aue






Das Flussperlmuschelprojekt

Nähere Informationen sind über unseren Regionalverband, den Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e. V. erhältlich.

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
19.09.2022 Erklärung der Schiffbarkeit und des Gemeingebrauches am Berzdorfer See - Anglerverband legt Widerspruch ein -  Das Präsidium des AV „Elbflorenz“ Dresden e.V. (AVE) hat am 09. September 2022 einen einstimmigen Beschluss gefasst, Widerspruch gegen die Allgemeinverfügungen zur Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See einzulegen. Zu groß waren die Einschränkungen, die mit diesen Allgemeinverfügungen einhergingen. Die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See unter den veröffentlichten Bedingungen könnte der Anfang vom Ende des Angelns sein, wie wir es kennen. Warum ist das so? Laut Allgemeinverfügung darf der Berzdorfer See fünf Monate im Jahr nicht mit Booten befahren werden. Zudem ist jegliche Bootsbefahrung in den Nachtstunden inkl. der Dämmerung verboten. Demzufolge ist das Angeln vom Boot auch in der Dämmerung und Nacht staatlich nicht zulässig. Darüber hinaus sind große Flächen dauerhaft von jeder Bootsbefahrung ausgenommen. Das Gewässer ist gerade einmal zu 21 % vom Boot aus nutzbar, wenn man alle Flächensperrungen und zeitlichen Einschränkungen zusammenzählt. Als Begründung für derartige Einschränkungen führen die Landesdirektion Sachsen (LDS) und der Landkreis Görlitz als verfahrensführende Behörden den Arten- und Naturschutz an. Demnach reicht ein einzelnes Boot aus, um eine erhebliche Störung von besonders geschützten Vogelarten zu rechtfertigen. Dabei geht es nicht darum, ob das Boot tatsächlich ein Individuum oder einen ganzen Bestand vernichtet. Nein, es reicht aus, wenn nicht sicher ausgeschlossen werden kann, ob es das könnte. Deshalb unterbindet man lieber gleich den Großteil der Bootsnutzung. Gerechtfertigt werden Einschränkungen mit EU-Vorgaben und höchstrichterlichen Urteilen. Hier kann man nur sagen, armes Deutschland! Wir sind offensichtlich in Sachsen nicht mehr in der Lage, selbst zu denken und zeigen mit dem Finger auf Brüssel und die Gerichte, deren Richter nur das umsetzen müssen, was die Legislative vorgibt. Der gesamte Strukturwandel in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum wird mit einer solchen Behördensichtweise in Frage gestellt. Das Novum in den Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See und die eigentliche Brisanz liegen darin, dass der Angelfischerei durch das grüne sächsische Umweltministerium die Mitwirkung an der Hege abgesprochen wurde. Die Landesdirektion Sachsen und der Landkreis Görlitz haben diese Argumentation offensichtlich dankbar aufgegriffen, um gleich einmal das ganze Sächsische Fischereigesetz und unsere Gemeinwohlleistungen als Angler ad absurdum zu führen. Das Angeln ist neuerdings auf dem Papier nicht mehr als nur ein Freizeitsport. Ein Hegebeitrag der Angelfischerei wird nicht anerkannt. Der Fischfang mit der Handangel durch Erlaubnisscheininhaber, also unseren knapp 50.000 Mitgliedern, wird nicht mehr als fischereiliche Maßnahme akzeptiert. Daher haben die Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See Referenzcharakter für alle weiteren Gewässer in Sachsen.
26.08.2022 Schiff ahoi und gute Fahrt auf dem Berzdorfer See – aber nicht so! -  Am 25.08.2022 verkündete die Landesdirektion Sachsen die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See.
01.06.2022 Sächsische Fischereiverordnung in Kraft getreten -  Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) hat mitgeteilt, dass die Sächsische Fischereiverordnung am 01.06.2022 in Kraft getreten ist. Die Verordnung kann im nachfolgenden Link eingesehen werden.
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