Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 

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Unsere satzungsgemäßen Ziele:

  • aktive Arbeit in allen Umwelt-, Gewässer-, Landschafts-, Natur- und Tierschutzfragen
  • Schutz und Erhaltung einer artenreichen, gesunden Pflanzenwelt und einer freilebenden, einheimischen Tierwelt um und in den Gewässern


    Flyer Naturschutz (PDF / 2,2 MB)


Mitwirkungsrechte:

Resultierend aus dieser Anerkennung besitzt der Landesverband zahlreiche gesetzlich festgelegte Mitwirkungsrechte. Unser Verband wird durch sächsische Behörden in Planverfahren einbezogen und kann sich bspw. mittels einer Stellungnahme zur Planung äußern.

Wir haben somit die Möglichkeit, uns gegenüber Vorhaben, welche mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sind, zu äußern und unsere Forderungen einzubringen.


Erfolge:

  • Bisher wurden einige unserer Forderungen hinsichtlich der Kompensation von Eingriffen aufgenommen.
  • Es wurden Schutzmaßnahmen für Fische und andere aquatische Lebewesen in Planfeststellungsbeschlüsse aufgenommen.
  • Unsere Hinweise zum naturnahen Ausbau von bestimmten Fließgewässer-abschnitten wurden in vielen Fällen beachtet und weiterverfolgt.
  • Von uns geforderte Nachträge (wie Artenschutzfachbeiträge) wurden erbracht.


Naturschutzarbeit durch unsere Mitglieder:

  • jährlich insgesamt über 100.000 Stunden geleistete Arbeit für die Gewässerpflege
  • Besatzmaßnahmen für vom Aussterben bedrohte Fischarten
  • Hegemaßnahmen an Gewässern
  • Renaturierungsprojekte
  • Anbringen von Nistkästen
  • Müllsammelaktionen an Gewässern
  • jährlich stattfindender Zentraler Umwelttag
  • Beseitigung von Neophyten
  • Artenschutzmaßnahmen wie das "Äschenschutzprojekt" oder das "Flussperl-muschelprojekt" unseres Regionalverbandes Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e. V. 

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
22.08.2018 Informationen des Sächsischen Datenschutzbeauftragten -  Seit dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Der Umgang mit dieser Verordnung sorgt nach wie vor für Unsicherheit und erhitzte Gemüter, sowohl in der freien Wirtschaft als auch in den Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen. In der Diskussion haben sich in der Vergangenheit auch Missverständnisse und Unklarheiten herausentwickelt. Eine offizielle Stellungnahme des Sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig klärt einige der wichtigsten relevanten Fragen und räumt mit Vorurteilen auf. Für unsere Mitgliedsvereine geht es vorrangig um die Adress- und Geburtsdaten ihrer Mitglieder. Einige Stimmen besagten, dass man zur Sicherheit überhaupt keine personenbezogenen Daten mehr speichern solle, was natürlich eine absolut überzogene Maßnahme wäre. Mitgliederdaten dürfen für Vereinszwecke und für die Betreuung und Verwaltung verarbeitet werden. Schurig sagt hierzu: "Dies erfolgt entweder auf der Grundlage der Vereinsmitgliedschaft und damit eines vertragsähnlichen Verhältnisses oder einer Interessenabwägung." Auch Geburtstagsglückwünsche seien von dieser Interessenabwägung im Allgemeinen gedeckt, solange sich in der Satzung des Vereins keine anders lautenden Regelungen befinden. Wenn sich einzelne Mitglieder nicht aktiv gegen die Nutzung der Daten aussprechen, so könne also davon ausgegangen werden, dass keine schutzwürdigen Betroffeneninteressen dieser Interessenabwägung entgegenstehen. Natürlich wird betont, dass die Nutzung nur im Rahmen der jeweiligen Vereinsaktivitäten und durch einen festgelegten Personenkreis, wie etwa der Vorstand bzw. die Geschäftsstelle, erfolgen darf. Ein weiterer umstrittener Punkt ist das Anfertigen und Veröffentlichen von Fotos bei Vereinsaktivitäten. Auch hierzu äußert sich der Datenschutzbeauftragte. Grundsätzlich gilt neben der DSGVO nach wie vor das sogenannte Kunsturheberrechtsgesetz (KunstUrhG). Im § 23 steht hierzu, dass „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben“ auch ohne Einwilligung verbreitet und zur Schau gestellt werden dürfen. Einschränkungen dabei gäbe es nur, wenn durch die Verbreitung oder Schaustellung ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt würde (Beispiel: der Abgebildete befindet sich in einer hilflosen Lage, er ist verletzt oder die Verbreitung würde den Abgebildeten in seiner Ehre verletzen). Weiterhin äußert sich der Datenschutzbeauftragte zur Veröffentlichung wie folgt: "(...) im Übrigen kann die Veröffentlichung mit den entsprechenden Ausnahmetatbeständen des KunstUrhG bzw. mit einer Interessenabwägung nach der DSGVO gerechtfertigt werden. Damit können Fotos von Veranstaltungen, an denen die abgebildeten Personen teilgenommen haben und/oder auf denen sie praktisch nur als Beiwerk zu sehen sind, auch weiterhin ohne Einwilligung auf der Website oder in Printmedien veröffentlicht werden." Die Annahme, dass die DSGVO dem Anfertigen und Veröffentlichen von Fotografien entgegenstehe, sei daher unzutreffend, so Schurig. Dem Umgang mit personenbezogenen Daten sollte stets mit angemessenem Respekt begegnet werden. Das war jedoch auch schon vor der DSGVO der Fall. Wir warnen davor, sich durch die neue Verordnung übermäßig verunsichern zu lassen. Für die Verwaltung und Organisation der Vereine ist die Verarbeitung von Adressdaten unverzichtbar. Und eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit ist nur mit aussagekräftigem Bildmaterial möglich. Quelle und weitere Informationen: https://www.saechsdsb.de/ds-gvo-missverstaendnisse-und-fehleinschaetzungen (Stand: 05.06.2018; letztmalig abgerufen: 21.08.2018)
00.00.0000 Invasive Schwarzmundgrundel - neue Futterart für Raubfische? -  Aufruf zum Grundel-Monitoring in Raubfischmägen
29.05.2018 Redynamisierung der Spree in Malschwitz -  Informationen des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
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