Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 

Angeln in ...

... Sachsen

Um in Sachsen angeln gehen zu können, benötigt man einen:

1. gültigen FischereischeinFischereischein.gif
Personen mit Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen bedürfen eines Fischereischeines der Sächsischen Fischereibehörde. Wird der Hauptwohnsitz in den Freistaat Sachsen verlegt, bleiben die in anderen Bundesländern ausgestellten Fischereischeine im bisherigen Umfang gültig (§20 SächsFischG).

Von anderen Bundesländern für sächsische Bürger ausgestellte Fischereischeine (z. B. Fischereischein Sachsen-Anhalt mit sächsischer Adresse) sind in Sachsen nicht gültig! Ohne Prüfung ausgegebene Fischereischeine, wie bspw. der Friedfischfischereischein aus Brandenburg oder der Touristenfischereischein aus Mecklenburg-Vorpommern werden nicht anerkannt!

Abgelaufene Fischereischeine werden nur von der Fischereibehörde verlängert! Das Antragsformular zur Verlängerung oder Änderung des Fischereischeines kann hier heruntergeladen werden.


2. sowie einen gültigen Erlaubnisschein Fangbuch.jpg
Wer nicht selbst Inhaber oder Pächter eines Fischereirechtes ist, bedarf darüber hinaus immer auch einer privatrechtlichen Erlaubnis - dem Erlaubnisschein (Angelberechtigung) - um in einem fremden Gewässer angeln und Fische oder Fischnährtiere entnehmen zu dürfen. Der Fischausübungsberechtigte (bspw. die Regionalverbände bzw. dessen Vertreter) stellt dem Erlaubnisberechtigten einen Erlaubnisschein aus. Dieser hat den Erlaubnisschein bei der Ausübung der Fischerei bei sich zu führen und auf Verlangen der Fischereiaufsicht zur Einsichtnahme vorzuzeigen. 


In Sachsen gibt es etwa 600 Anglervereine. Deren Mitglieder, die die Vorzüge des im Verein organisierten Angelns gern nutzen, sind auch zu satzungsgemäßen Aufgaben verpflichtet, wie z. B. Arbeitseinsätze (Säuberungs- oder Pflanzaktionen) am Gewässer. Der jährliche Mitgliedsbeitrag liegt bei ca. 100 €. Ausführlichere Informationen sind über unsere Regionalverbände erhältlich.

Weitere Informationen:
Jugend und Angeln

Vorbereitungslehrgänge zur Fischereischeinprüfung

Oftmals werden wir nach den alten DDR-Fischereischeinen des DAV gefragt. Diese Fischereischeine besitzen keine Gültigkeit mehr, eine Übertragung auf den sächsischen Fischereischein ist nicht möglich. Weitere Ausführungen sind in dieser Petition (PDF / 160 KB) einsehbar.


Angeln in Sachsen - Informationen für alle Interessierte und Neueinsteiger

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Ab sofort steht für Interessierte und Neueinsteiger unsere Broschüre "Angeln in Sachsen" zur Verfügung. Darin enthalten sind alle wichtigen Informationen zu folgenden Themen:

  • Wie werde ich Angler und wo kann ich angeln?
  • Kinder und Angeln
  • Warum Vereinsmitglied werden?
  • Vorstellung ausgewählter Großgewässer in Sachsen
  • Struktur und Aufgaben des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V. und seiner Regionalverbände
  • Ansprechpartner und Kontakte

Broschüre "Angeln in Sachsen" (PDF / 3 MB)



... anderen Bundesländern

AngelnIn1000Seen.jpgBroschüre "Angeln in 1000 Seen - der Gewässerfonds der Landesverbände" (PDF / 6 MB)


Gewässerfonds

1. Angeln in sächsischen Gewässern
Die Mitglieder der drei dem LVSA angeschlossenen Regionalverbände Anglerverband "Elbflorenz" Dresden e.V., Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e.V. und Anglerverband Leipzig e.V. können in allen von diesen Verbänden gepachteten Gewässern angeln, außer in Salmoniden- und Fischereipachtgewässern. Die ausgegebenen Erlaubnisscheine haben eine entsprechende Gültigkeit.

2. Angeln im Rahmen des Gewässerfonds für sächsische Mitglieder
Der LVSA hat bilaterale Verträge zur Nutzung des DAFV-Gewässerfonds mit folgenden Verbänden abgeschlossen:

  • LAV Brandenburg: 10,00 €
  • LAV Sachsen-Anhalt: 10,00 €
  • Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen: 10,00 €
  • Landesanglerverband Thüringen: 10,00 €
  • LV Berlin: 10,00 €
  • LAV Mecklenburg-Vorpommern: 10,00 €

Dadurch können die Mitglieder der sächsischen Verbände in allen von den oben aufgeführten Verbänden gepachteten Gewässer kostengünstig angeln gehen.
Die Vereinbarung zur gemeinsamen Beangelung der Verbandsgewässer im Rahmen des Gewässerfonds gilt nicht für Salmoniden- und Fischereipachtgewässer.

3. Regelungen für Mitglieder anderer Landesverbände
Für Mitglieder der oben aufgeführten Landesverbände wird der sächsische Erlaubnisschein in ihrer Landesgeschäftsstelle ausgegeben.

Ausnahmen:

Der LVSA hat mit dem LAV Brandenburg eine neue Vereinbarung für das Angeln im Rahmen des Gewässerfonds abgeschlossen.

Ab dem Jahr 2015 gibt es folgende Vereinbarungen:

  • einheitlicher Preis für alle im Rahmen des Gewässerfonds auszugebenden Angelberechtigungen mit 10 Euro, da der bisherige Preis nicht mehr kostendeckend war
  • Mitglieder, die sich nicht in dem für ihren Hauptwohnsitz zuständigen Anglerverband organisieren, bekommen im Rahmen des Gewässerfonds keine vergünstigte Angelberechtigung für den für ihren Wohnsitz zuständigen Verband. Diese Regelung gilt nicht für schon vor dem 01.01.2015 außerhalb ihres Wohnsitzes organisierte Angler (Bestandsschutz).
  • Das bedeutet für Brandenburger Vereine, dass sie zwar Mitglieder, die ihren Wohnsitz in Sachsen haben, aufnehmen können, diese aber keine Angelberechtigung im Rahmen der Gewässerfondsregelung für Sachsen bekommen dürfen.
  • d.h. z.B. ein Sachse, der ab dem 01.01.2015 Mitglied in einem Brandenburger Verein wird, bekommt keine sächsische Angelberechtigung durch seinen Brandenburger Verein
  • diese Regelung gilt auch umgekehrt, d.h ein Brandenburger, der Mitglied in einem sächsischen Verein wird, bekommt keine Brandenburger Angelberechtigung mehr von seinem sächsischen Verein
  • zu Ausnahmen informiert euch bitte in den Geschäftsstellen der Landesverbände
  • Die Ausgabe der sächsischen Erlaubnisscheine an schon vor dem 01.01.2015 in Brandenburg organisierte sächsische Angler (Bestandsschutz) erfolgt zum Preis von 10 Euro wie bisher über den für den Wohnsitz zuständigen sächsischen Regionalverband. Die Ausgabe kann auf Antrag auf dem Postweg unter Berechnung der Portokosten erfolgen.
  • Die in Sachsen gesetzlich vorgeschriebene Nachweisführung über die Nummern der ausgegebenen Erlaubnisscheine des LVSA ist mit entsprechender Registrierung durch den ausgebenden Verein des LAVB sicherzustellen.

Wichtige Information zur Fischereiabgabe in Brandenburg:

Gewaesserfonds_Brandenburg_Sachsen_reduz.jpg Auszug aus "Der Märkische Angler", Ausgabe 2/2015

Fischereiabgabe in Brandenburg (PDF / 178 KB)

Adressen der Fischereibehörden in Brandenburg zur Zahlung der Fischereiabgabe



Informationen zum Angeln in Mecklenburg-Vorpommern:

Infoblatt (PDF / 170 KB)


Erklärung der Landesverbände zum Gewässerfonds

Anlässlich der Verbandsausschusssitzung des DAFV e.V. am 14.09.2013 in Fulda haben die Vertreter des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V., des Landesanglerverbandes Brandenburg e.V. und des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V. als Mitglieder des Deutschen Angelfischerverbandes e.V. eine Erklärung zum Fortbestehen des gemeinsamen Gewässerfonds unterzeichnet. Den Mitgliedern der Verbände werden damit die Gewässer des Fonds auch weiterhin zur gegenseitigen Beangelung zu sozialverträglichen Beiträgen zugänglich gemacht.

Erklärung zum Gewässerfonds (PDF / 196 KB


...Tschechien

Informationsflyer: Allgemeine Bedingungen für die Sportfischerei in den Fanggebieten des Tschechischen Fischereiverbandes - Bereich Nordböhmen (PDF/2,2 MB)

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
22.08.2018 Informationen des Sächsischen Datenschutzbeauftragten -  Seit dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Der Umgang mit dieser Verordnung sorgt nach wie vor für Unsicherheit und erhitzte Gemüter, sowohl in der freien Wirtschaft als auch in den Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen. In der Diskussion haben sich in der Vergangenheit auch Missverständnisse und Unklarheiten herausentwickelt. Eine offizielle Stellungnahme des Sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig klärt einige der wichtigsten relevanten Fragen und räumt mit Vorurteilen auf. Für unsere Mitgliedsvereine geht es vorrangig um die Adress- und Geburtsdaten ihrer Mitglieder. Einige Stimmen besagten, dass man zur Sicherheit überhaupt keine personenbezogenen Daten mehr speichern solle, was natürlich eine absolut überzogene Maßnahme wäre. Mitgliederdaten dürfen für Vereinszwecke und für die Betreuung und Verwaltung verarbeitet werden. Schurig sagt hierzu: "Dies erfolgt entweder auf der Grundlage der Vereinsmitgliedschaft und damit eines vertragsähnlichen Verhältnisses oder einer Interessenabwägung." Auch Geburtstagsglückwünsche seien von dieser Interessenabwägung im Allgemeinen gedeckt, solange sich in der Satzung des Vereins keine anders lautenden Regelungen befinden. Wenn sich einzelne Mitglieder nicht aktiv gegen die Nutzung der Daten aussprechen, so könne also davon ausgegangen werden, dass keine schutzwürdigen Betroffeneninteressen dieser Interessenabwägung entgegenstehen. Natürlich wird betont, dass die Nutzung nur im Rahmen der jeweiligen Vereinsaktivitäten und durch einen festgelegten Personenkreis, wie etwa der Vorstand bzw. die Geschäftsstelle, erfolgen darf. Ein weiterer umstrittener Punkt ist das Anfertigen und Veröffentlichen von Fotos bei Vereinsaktivitäten. Auch hierzu äußert sich der Datenschutzbeauftragte. Grundsätzlich gilt neben der DSGVO nach wie vor das sogenannte Kunsturheberrechtsgesetz (KunstUrhG). Im § 23 steht hierzu, dass „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben“ auch ohne Einwilligung verbreitet und zur Schau gestellt werden dürfen. Einschränkungen dabei gäbe es nur, wenn durch die Verbreitung oder Schaustellung ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt würde (Beispiel: der Abgebildete befindet sich in einer hilflosen Lage, er ist verletzt oder die Verbreitung würde den Abgebildeten in seiner Ehre verletzen). Weiterhin äußert sich der Datenschutzbeauftragte zur Veröffentlichung wie folgt: "(...) im Übrigen kann die Veröffentlichung mit den entsprechenden Ausnahmetatbeständen des KunstUrhG bzw. mit einer Interessenabwägung nach der DSGVO gerechtfertigt werden. Damit können Fotos von Veranstaltungen, an denen die abgebildeten Personen teilgenommen haben und/oder auf denen sie praktisch nur als Beiwerk zu sehen sind, auch weiterhin ohne Einwilligung auf der Website oder in Printmedien veröffentlicht werden." Die Annahme, dass die DSGVO dem Anfertigen und Veröffentlichen von Fotografien entgegenstehe, sei daher unzutreffend, so Schurig. Dem Umgang mit personenbezogenen Daten sollte stets mit angemessenem Respekt begegnet werden. Das war jedoch auch schon vor der DSGVO der Fall. Wir warnen davor, sich durch die neue Verordnung übermäßig verunsichern zu lassen. Für die Verwaltung und Organisation der Vereine ist die Verarbeitung von Adressdaten unverzichtbar. Und eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit ist nur mit aussagekräftigem Bildmaterial möglich. Quelle und weitere Informationen: https://www.saechsdsb.de/ds-gvo-missverstaendnisse-und-fehleinschaetzungen (Stand: 05.06.2018; letztmalig abgerufen: 21.08.2018)
00.00.0000 Invasive Schwarzmundgrundel - neue Futterart für Raubfische? -  Aufruf zum Grundel-Monitoring in Raubfischmägen
29.05.2018 Redynamisierung der Spree in Malschwitz -  Informationen des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
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