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Talsperre Malter: Absenkung des Stauspiegels wegen Bauarbeiten

Pressemitteilung der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen vom 02.09.2019


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02.09.2019
Der Stauspiegel der Talsperre Malter (Lkr. Sächsische Schweiz - Osterzgebirge) wird ab Montag, den 2. September 2019 bis zum 16. September schrittweise um zirka drei Meter abgesenkt. Der Grund dafür sind die Arbeiten an der Hochwasserentlastungsanlage. Diese laufen bereits seit dem 12. August 2019 und sollen im November 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten dafür liegen bei rund 21 Millionen Euro und werden vom Freistaat Sachsen getragen.

Um während der Bauphase den bestmöglichen Hochwasserschutz für die Unterlieger garantieren zu können, muss in der Talsperre ein zusätzlicher Hochwasserrückhalteraum von 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser geschaffen werden. Das wird durch das Absenken des Stauspiegels erreicht. Im Frühjahr 2020 wird die Talsperre wieder bis zum regulären Wasserstand angestaut. Wir schnell das geschieht, hängt von den Niederschlägen und der Schneeschmelze ab.

Die über 100 Jahre alte Talsperre Malter wird bereits seit 2015 im laufenden Betrieb saniert. Dabei wird auch die Hochwasserentlastungsanlage erweitert. Die vorhandene Sammelrinne auf der Wasserseite der Staumauer wird um etwa 1,5 Meter vertieft. Zusätzlich wird auf der Luftseite eine neue Schussrinne mit Tosbecken gebaut. In dieser Bauphase steht die Hochwasserentlastungsanlage der Talsperre zeitweise nicht zur Verfügung. Die Betriebsauslässe im Umleitungsstollen und die Grundablässe in der Mitte der Staumauer sind davon nicht betroffen und sind während der Bauzeit voll funktionstüchtig.



 
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26.08.2019 Freie Bahn für Fische in der Spree -  Pressemitteilung der Landesdirektion Sachsen
08.08.2019 Zweifelhafter Ratgeber der PETA gegen Angler -  Mit einem Artikel auf ihrer Webseite sorgen die Aktivisten der PETA erneut für Unmut und Zorn unter den Anglern und Anglerverbänden. In dem kürzlich veröffentlichten Beitrag erhalten vermeintliche Tierschützer einen Ratgeber, wie sie sich bei der Sichtung eines Anglers verhalten sollen. Die Ratschläge beinhalten wortwörtlich:
  • das Gespräch suchen und den Angler darüber informieren, dass Fische genau wie Hunde leben wollen und Schmerzen empfinden, dass sie ein Sozialleben haben und schlau sind
  • in der Nähe des Anglers Kieselsteine ins Wasser werfen
  • den Angler freundlich nach einem gültigen Fischereischein fragen
  • versuchen, die gefangenen Fische zu retten

Das alles könne man tun, nachdem man die Situation evaluiert und sich vergewissert habe, dass der Angler nicht aggressiv sei. Der Text wurde in der Zwischenzeit geändert. In der ursprünglichen Version wurde erwähnt, dass es gut möglich sei, dass der Angler unter Alkoholeinfluss steht und ohne gültigen Fischereischein angelt. Nun ist nur noch von Bierflaschen die Rede.

Dieser Ratgeber hat, wie eingangs bereits erwähnt, berechtigterweise zu einem Sturm der Entrüstung geführt. Auch wir als Landesverband und vereinte Stimme der drei sächsischen Regionalverbände sind entsetzt über diese bodenlose, unsachliche und absolut schamlose schriftgewordene Diffamierung von uns Anglern. Diese Zeilen sind eine Bevormundung jener Menschen, die nach abgelegter Sachkundeprüfung bewiesen haben, dass Sie den waidgerechten Umgang mit Tieren verstehen. Sie zeichnen bewusst das Bild eines alkoholisierten, gewaltbereiten Wilden, der aller Wahrscheinlichkeit nach eine Straftat begeht. Der Polizei könne man ja pauschal schon einmal Meldung machen. Dass der Artikel selbst mutmaßlich zu Ordnungswidrigkeiten und womöglich sogar Straftaten aufruft, sei dahingestellt. Schlimmer ist dieser unqualifizierte Vorstoß gegenüber unserem Engagement. Praktizierter Naturschutz in Form von tausenden ehrenamtlichen Arbeitsstunden am Gewässer, die Umsetzung fachlich untersetzter Hegepläne, aktive Jugendarbeit und Nachwuchsförderung - all das wird wieder einmal durch diese zwielichtige Organisation entwürdigt.

Wir fordern jedoch hiermit und gerade jetzt alle auf: bleibt sachlich, auch wenn es nach diesem Hieb schwerfällt! Nichts stärkt uns mehr als ein geschlossenes und vernünftiges Auftreten. Nichts bringt uns weiter nach vorn als der Gesellschaft zu zeigen, dass wir für unsere Interessen einstehen, unsere Natur respektieren und unsere Leidenschaft nach guter und sauberer fachlicher Praxis ausführen. Und zu nichts anderem werden damit diese hässlichen Auswüchse dieser Organisation führen, als sich letztlich selbst als lächerliche Pseudoschützer zu enttarnen.

Solltet Ihr, liebe Angler, dennoch Schwierigkeiten mit Organisationen dieser Art bekommen, so könnt Ihr auf uns oder die Mitarbeiter eurer Regionalverbände zukommen.

Der DAFV hat für Vorfälle dieser Art auch ein Meldeformular eingerichtet.
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Über den besagten Fall ist der DAFV natürlich bereits informiert und hat Stellung bezogen.

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12.06.2019 Update für den Angelatlas -  Wir haben unseren Angelatlas Sachsen aktualisiert. Bereits seit einigen Tagen sind in der Desktop-Ansicht die Marker freigeschalten. Diese kennzeichnen spezifische Gewässerabschnitte sowie Sperrbereiche und anderweitig relevante Positionen wie Parkplätze und Slip-Stellen. Die Marker werden jeweils durch die hauptamtlichen Mitarbeiter der Regionalverbände gepflegt. Ab heute sind auch die entsprechenden Updates für iOS und Android freigeschaltet. Sollte es zu Fehlern oder Problemen beim Betrieb der Apps kommen, dann nehmen wir die entsprechenden Hinweise unter folgender Email-Adresse entgegen: gewaesserverzeichnis@landesanglerverband-sachsen.de Wir wünschen viel Spaß mit dem Update und freuen uns über Rückmeldungen.
Links: Angelatlas-Sachsen
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Play Store HINWEIS: In den nächsten Wochen werden die vorhandenen Angel- und Sperrstrecken sukzessive eingearbeitet und ergänzt.
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