Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Anhaltend niedrige Pegelstände in Sachsens Talsperren und Flüssen

Pressemitteilungen des Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL).

05.02.2020


In zwei Pressemitteilungen informiert das SMEKUL über die Ursachen und Auswirkungen niedriger Pegelstände in Sachsens Talsperren und Flüssen. Das Hauptproblem seien die ausbleibenden Niederschläge in diesem Winter. In einer der Pressemitteilungen heißt es: ''Brachte der Winter 2018/19 mit entsprechenden Regenfällen noch eine deutliche Entspannung, so ist die Erholung im aktuellen Winter aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschläge bisher weitgehend ausgeblieben. Dieses sachsenweite Regendefizit macht sich auch in den Oberflächengewässern bemerkbar. Seit Jahresbeginn sinken die Pegel von Flüssen und Talsperren. Außerdem sind die Böden weiterhin deutlich zu trocken und die Grundwasserstände liegen an den meisten Messstellen unter den langjährigen Monatsmittelwerten.''


Zu konkreten Zahlen ist in der Pressemitteilung zu lesen: ''Das kumulierte Niederschlagsdefizit in Sachsen lag im Dezember 2019 bei durchschnittlich 335 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht etwa einem halben mittleren Jahresniederschlag in Sachsen. In einigen Regionen liegen die Defizite deutlich höher.''


Aktuell seien die 23 sächsischen Trinkwassertalsperren im Durchschnitt lediglich zu 78% gefüllt. Am kritischsten sei die Situation in der TS Cranzahl (52%). Dort wurde der Abfluss in den Lampertsbach am Donnerstag, den 30.01. eingestellt.
Aktuell gehe es laut Staatsminister Günther darum, möglichst viel Wasser in den Talsperren zu halten und möglichst wenig in den Unterlauf abzugeben. Neben der Sicherung der Daseinsvorsorge gehe es auch darum, durch Mindestabflüsse die ökologischen Grundfunktionen zu gewährleisten.



Anmerkung des LVSA
Für die sächsischen Fließgewässer stellt dies neben den ausbleibenden Niederschlägen und dem sinkenden Grundwasserspiegel eine zusätzliche Belastung dar. Die Herausforderung besteht nach unserer Auffassung nun darin, in der aktuellen Situation mit den vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen, um sowohl die Trinkwasserversorgung als auch eine bestmögliche Schonung natürlicher Habitate der Fische und anderer Flussbewohner sicherzustellen. Letzteres bedeutet auch, zusätzliche Belastungen der Fließgewässer, beispielsweise durch den Betrieb von Kleinwasserkraftanlagen neu zu bewerten und speziell in besonders belasteten Regionen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.



Originalpressemitteilungen des SMEKUL

Anhaltend niedrige Pegelstände in Sachsens Talsperren und Flüssen
Kritische Situation in Sachsens Gewässern und Wäldern

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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

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05.02.2020 Anhaltend niedrige Pegelstände in Sachsens Talsperren und Flüssen -  Pressemitteilungen des Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL).
00.00.0000 Information zur Schadstoffuntersuchung 2018 -  2018 kamen Einzelproben von Fischen der Elbe sowie Mischproben aus zwölf weiteren Gewässern zur Untersuchung. Bei Elbfischen wurden gegenüber dem Jahr 2017 annähernd gleiche Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Der Prozentsatz belasteter Proben ist jedoch etwas zurückgegangen. Die Untersuchungen auf Dioxine/Furane und dioxinartige PCB erbrachte durchweg unkritische Werte. Für die Fische aus zwölf kleineren Gewässern konnten zumeist nur geringe bis sehr geringe Belastungen mit Umweltschadstoffen nachgewiesen werden. Der Bericht enthält eine Verzehrempfehlung für Angler. Er steht abrufbar im Internet unter der Adresse: https://www.landwirtschaft.sachsen.de/schadstoffuntersuchungen-von-fischen-14079.html Text: LfULG, Matthias Pfeifer
00.00.0000 Sächsischer Jugendfischereischein: Hinweise zum Angeln in Brandenburg - kein Raubfischangeln zulässig! -  Aufgrund einer Vielzahl von in Brandenburg durchgeführten Fischereiaufsichtskontrollen an Jugendlichen, welche im Besitz eines sächsischen Jugenfischereischeines waren und eine Spinnangel verwendeten bzw. der Raufischangelei nachgingen, wurde der Landesverband Sächsischer Angler e. V. nun von der Unteren Jagd- und Fischereibehörde des Landkreises Oder-Spree in Brandenburg zu folgendem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt: § 17 Abs. 5 des Fischereigesetzes für das Land Brandenburg regelt die Anerkennung gültiger Fischereischeine anderer Bundesländer. Der darin genannte Fischereischein als Bezug im Land Brandenburg wird in Verbindung mit § 19 Abs. 1 BbgFischG nur nach bestandener Anglerprüfung erteilt. Insofern kann es für Fischereischeine aus anderen Bundesländern, die ohne Prüfung erteilt werden, keine Entsprechung geben. Zu berücksichtigen ist natürlich auch der Regelungshintergrund, dass die Ausübung der Angelfischerei mit der Raubfischangel in Brandenburg nur mit erfolgreich absolvierter Anglerprüfung zulässig ist und diese wiederum erst mit dem vollendeten 14. Lebensjahr abgelegt werden darf. Eine Ausnahmeregelung zur Fischereiausübung bei Aufsicht durch qualifizierte Begleitpersonen gibt es in Brandenburg nicht. Konkret heißt das also, dass der Jugendfischereischein des Freistaates Sachsen (ohne Prüfung) nicht dem Fischereischein des Landes Brandenburg gleichgestellt werden kann, der nach erfolgreicher Anglerprüfung erteilt wird und zur Ausübung des Fischfangs mit der Raubfischangel qualifiziert. Zudem gilt in Brandenburg das Mindestalter von 14 Jahren zur Ausübung der Raubfischangelei. Sächsische Jugendliche haben also mit Entrichtung der Fischereiabgabe im Land Brandenburg und dem Erwerb der Ermächtigung des Fischereiausübungsberechtigten nur die Berechtigung zur Verwendung von maximal zwei Friedfischhandangeln, auch wenn sie im Besitz des Jugendfischereischeines Sachsen sind und in Sachsen andere Regelungen als in Brandenburg gelten.
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