Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Information der Fischereibehörde

Vorbereitungslehrgänge zur Fischereischeinprüfung sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich!

18.01.2022

Am 14. Januar 2022 wurde die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Regelung von Notfallmaßnahmen zur Brechung der vierten Coronavirus SARS-CoV-2-Welle (Sächsische Corona-Notfall-Verordnung - SächsCoronaNotVO) vom 19. November 2021 novelliert. Die Verordnung sieht weiterhin erhebliche pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, erlaubt aber erstmals wieder Erleichterungen, die auch die Durchführung der Vorbereitungslehrgänge zur Fischereiprüfung unter bestimmten Bedingungen wieder zulassen.
Nach § 15 der genannten Verordnung ist die Öffnung von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinichtungen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie ähnlichen Einrichtungen untersagt. Dies betrifft auch die Vorbereitungslehrgänge zur Fischereiprüfung.

Unter bestimmten Voraussetzungen können nach § 21a Abs. 16 der Novelle allerdings Sachkundelehrgängen in Präsenz durchgeführt werden:

  1. An drei aufeinanderfolgenden Tagen muss die Sieben-Tage-Inzidenz in Ihrem Landkreis oder Ihrer Kreisfreien Stadt die Anzahl von 1.500 Neuinfektionen und im Freistaat Sachsen sowohl der Belastungswert von 1.300 Patienten in Normalstation als auch der Belastungswert von 420 Erkrankten in Intensivstationen unterschreiten.

  2. Zum Lehrgang dürfen nur Teilnehmer zugelassen werden, die einen gültigen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können. Die Prüfung dieser Dokumente obliegt dem Lehrgangsleiter!

Vorbereitungslehrgänge sind also nur unter Einhaltung der 2G-Regeln möglich. Ungeimpfte sowie nicht genesene Erwachsene dürfen auch mit gültigem Test nicht am Lehrgang teilnehmen!

Ausnahme
Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dürfen auch als Ungeimpfte am Sachkundelehrgang teilnehmen. In diesem Fall besteht aber die Pflicht zur Vorlage eines Genesenen oder negativen Testnachweises. In jedem Fall ist die Kontaktnachfolge durch den Lehrgangsleiter mittels geeignetem Anwesenheitsnachweis zu gewährleisten.
Generell möglich bleibt es, Teile des Lehrgangs als Online-Präsenzlehrgang unter Nutzung geeigneter Online-Konferenzplattformen durchzuführen. Dieser Online-Teil ersetzt nicht die erforderliche praktische Unterweisung. Kurse können nur im Rahmen von Präsenzschulungen abgeschlossen werden.


Information zur Fischereischeinprüfung
Die Fischereischeinprüfungen finden weiterhin an allen DEKRA-Niederlassungen in Sachsen statt. Zur Prüfung angemeldete Lehrgangsteilnehmer, die ihren Lehrgang bereits komplett ab-geschlossen haben, werden wie bisher durch die Fischereibehörde nach dem Datum der Anmeldung und den örtlich zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Prüfungslokale eingeladen.

An den DEKRA-Stationen wird weiter unter folgenden Bedingungen geprüft:

  1. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen entsprechend des Hygieneschutzplanes der DEKRA, insbesondere das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes sind von den Prüfungsteilnehmern einzuhalten. Dies gilt auch am Prüfplatz während der Prüfung.

  2. Zur Prüfung ist von den Prüfungsteilnehmern ein Impf- oder Genesenennachweis vor-zulegen. Der Impf- oder Genesenennachweis kann durch einen negativen Testnach-weis ersetzt werden, wenn die verpflichtete Person das 16. Lebensjahr noch nicht voll-endet hat oder für die verpflichtete Person aus gesundheitlichen Gründen keine Impf-empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen wurde. In diesem Fall ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Vornahme des Schnelltests darf nicht länger als 24 Stunden, die des PCR-Tests nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.



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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
21.04.2022 Invasive Krebsarten in Sachsen -  LANU veranstaltet Workshop in Königswartha
00.00.0000 Neuregelungen in der Sächsischen Fischereiverordnung (SächsFischVO) verzögern sich -  Das für die Fischerei zuständige Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) hat uns mitgeteilt, dass es erneut zu Verzögerungen bzgl. des Inkrafttretens der novellierten Fischereiverordnung kommt, welche ursprünglich mit Beginn des Jahres 2022 Inkrafttreten sollte. Problematisch ist dieser Umstand, da nun formell noch die alte Verordnung gilt und noch nicht die aktualisierten Regelungen, welche bereits in den Fangbüchern/Erlaubnisscheinen für 2022 abgedruckt sind und wir dieses Vorgehen so mit dem SMEKUL im letzten Jahr abgestimmt hatten. Wir hoffen, dass das SMEKUL nun zügig die inhaltlich fertigen Neuregelungen der SächsFischVO in Kraft setzt, damit alle Mitglieder wieder eine Rechtssicherheit haben. Aktuelle Konfliktpunkte am Angelgewässer sind zwei folgende Regelungen: - Schonzeit Regenbogenforelle: bisher: Schonzeit 01.10.-30.04. zukünftig: Schonzeit nur in Fließgewässern - Hegenennutzung in freigegebenen Gewässern: bisher: eine Hegene darf bis zu fünf Anbissstellen haben zukünftig: Es darf gleichzeitig mit zwei Hegenen mit insgesamt maximal sechs Anbissstellen gefischt werden. Sobald das SMEKUL uns über das Inkrafttreten in Kenntnis setzt, werden wir darüber informieren! Im Anhang sind noch einmal alle für die Angelfischerei relevanten Änderungen aufgeführt, welche mit Inkrafttreten rechtskräftig werden (Auszug aus F&A 04/2021; PDF).
07.02.2022 Restsee Dreiweibern (D07-136) wieder zum Angeln freigegeben -  Aktuelle Information vom 07.02.2022
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