Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 

Meeresangeln

Sachsenoffene Meerestage 2018 

Ausschreibung 2018 mit Kutter- und Brandungsangeln (PDF/0,3 MB)

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Rückblick: Sachsenoffene Meerestage 2016

Vom 20. bis 24.April trafen sich unsere Ostseeangler zum Angeln vom Kutter und aus der Brandung. Die Eröffnung erfolgte am 20.April 2016 im Ostseecamp in Meschendorf mit einem kleinen Imbiss, viel Anglerlatein und dem Bekanntgeben der allgemeinen Regeln.

Teil 1 unserer Veranstaltung war eine Kutterausfahrt mit der Peter 2 aus dem Hafen Wismar. Wir hatten Glück mit dem Wetter und den schönsten Tag der Veranstaltung, mit wenig Wind und Sonnenschein erwischt. Geangelt wurde in Tiefen zwischen 6 und 15 Metern, so dass die Köder weit geworfen werden mussten, um die Dorsche zu überreden. Nach etwas zähem Beginn stellte sich schnell heraus, dass Gummifische am 30-Gramm-Bleikopf der Favorit waren und diese exakt angeboten werden mussten. Am Besten beherrschte dies Sportfreund Rene Maulwurf. Er nahm mit drei weiteren Angelfreunden aus dem Raum Altenburg zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teil und konnte am Ende 15 Dorsche auf die Schuppen legen. Trotz zweier Nullfänger waren alle mit diesem Kutterangeln sehr zufrieden, was auch an der sehr guten und freundlichen Betreuung durch die Reederei Ziemer lag. Für jeden Teilnehmer hatte die Fa. Pure Fishing Deutschland einen schönen Sachpreis zur Verfügung gestellt und somit die Veranstaltung zum Erfolg für jeden gemacht.

Nach diesem Auftakt ging es für die ganz Harten zum Brandungsangeln an den Strand nach Kühlungsborn. Geangelt wurde von 19 bis 24 Uhr. Es stellte sich als Vorteil heraus solange am Strand zu bleiben. Die beste Beisszeit lag nach 22.30 Uhr. Insgesamt gingen 51 Dorsche und Flundern an den Haken. Tagesbester wurde Holger Lehmann, der, obwohl schon früh auf dem Kutter dabei, 18 Fische fangen konnte. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Dresdner Malerin Aida Haubold für jeden Tagessieger ein sehr schönes Aquarell mit Küstenmotiv zur Verfügung gestellt hatte. Dafür ein herzliches und besonderes Dankeschön.

Für Tag 2 hatten wir uns für den Strand Börgerende entschieden. Eine gute Entscheidung, es wurden 67 Fische gefangen. Tagesbester wurde Sven Anders mit 16 Fischen, knapp vor Sportfreund Ronald Schale, der einen Dorsch von 62 cm überlisten konnte.

Zum abschließenden Angeln blieben wir am Strand vom Ostseecamp und bekamen es noch mal ordentlich mit kaltem Wind und damit leider auch Kraut zu tun. Die Malerei von Aida konnte erneut Holger Lehmann mit nach Dresden nehmen, er fing sieben Fische.

Zum Abschluss hatte die Fa. Pure Fishing Deutschland wieder für jeden Teilnehmer einen schönen Sachpreis aus ihren Programm zu Verfügung gestellt, dafür noch mal ein extra Dankeschön. Auch sei erwähnt, dass der älteste Teilnehmer Angelfreund Gottfried Maune mit stolzen 80 Jahren war, bleib gesund und wir freuen uns auf Dich auch im nächsten Jahr.

Im Resümee lässt sich feststellen, dass der Landesverband wieder eine sehr anspruchvolle Veranstaltung organisiert hat, die Beteiligung aber noch etwas besser sein könnte.

Wir treffen und im nächsten Jahr wieder in der letzten Aprilwoche. Bleibt alle schön gesund und ich verbleibe mit einem schönen

Petri Heil
Euer Thomas

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

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22.08.2018 Informationen des Sächsischen Datenschutzbeauftragten -  Seit dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Der Umgang mit dieser Verordnung sorgt nach wie vor für Unsicherheit und erhitzte Gemüter, sowohl in der freien Wirtschaft als auch in den Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen. In der Diskussion haben sich in der Vergangenheit auch Missverständnisse und Unklarheiten herausentwickelt. Eine offizielle Stellungnahme des Sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig klärt einige der wichtigsten relevanten Fragen und räumt mit Vorurteilen auf. Für unsere Mitgliedsvereine geht es vorrangig um die Adress- und Geburtsdaten ihrer Mitglieder. Einige Stimmen besagten, dass man zur Sicherheit überhaupt keine personenbezogenen Daten mehr speichern solle, was natürlich eine absolut überzogene Maßnahme wäre. Mitgliederdaten dürfen für Vereinszwecke und für die Betreuung und Verwaltung verarbeitet werden. Schurig sagt hierzu: "Dies erfolgt entweder auf der Grundlage der Vereinsmitgliedschaft und damit eines vertragsähnlichen Verhältnisses oder einer Interessenabwägung." Auch Geburtstagsglückwünsche seien von dieser Interessenabwägung im Allgemeinen gedeckt, solange sich in der Satzung des Vereins keine anders lautenden Regelungen befinden. Wenn sich einzelne Mitglieder nicht aktiv gegen die Nutzung der Daten aussprechen, so könne also davon ausgegangen werden, dass keine schutzwürdigen Betroffeneninteressen dieser Interessenabwägung entgegenstehen. Natürlich wird betont, dass die Nutzung nur im Rahmen der jeweiligen Vereinsaktivitäten und durch einen festgelegten Personenkreis, wie etwa der Vorstand bzw. die Geschäftsstelle, erfolgen darf. Ein weiterer umstrittener Punkt ist das Anfertigen und Veröffentlichen von Fotos bei Vereinsaktivitäten. Auch hierzu äußert sich der Datenschutzbeauftragte. Grundsätzlich gilt neben der DSGVO nach wie vor das sogenannte Kunsturheberrechtsgesetz (KunstUrhG). Im § 23 steht hierzu, dass „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben“ auch ohne Einwilligung verbreitet und zur Schau gestellt werden dürfen. Einschränkungen dabei gäbe es nur, wenn durch die Verbreitung oder Schaustellung ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt würde (Beispiel: der Abgebildete befindet sich in einer hilflosen Lage, er ist verletzt oder die Verbreitung würde den Abgebildeten in seiner Ehre verletzen). Weiterhin äußert sich der Datenschutzbeauftragte zur Veröffentlichung wie folgt: "(...) im Übrigen kann die Veröffentlichung mit den entsprechenden Ausnahmetatbeständen des KunstUrhG bzw. mit einer Interessenabwägung nach der DSGVO gerechtfertigt werden. Damit können Fotos von Veranstaltungen, an denen die abgebildeten Personen teilgenommen haben und/oder auf denen sie praktisch nur als Beiwerk zu sehen sind, auch weiterhin ohne Einwilligung auf der Website oder in Printmedien veröffentlicht werden." Die Annahme, dass die DSGVO dem Anfertigen und Veröffentlichen von Fotografien entgegenstehe, sei daher unzutreffend, so Schurig. Dem Umgang mit personenbezogenen Daten sollte stets mit angemessenem Respekt begegnet werden. Das war jedoch auch schon vor der DSGVO der Fall. Wir warnen davor, sich durch die neue Verordnung übermäßig verunsichern zu lassen. Für die Verwaltung und Organisation der Vereine ist die Verarbeitung von Adressdaten unverzichtbar. Und eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit ist nur mit aussagekräftigem Bildmaterial möglich. Quelle und weitere Informationen: https://www.saechsdsb.de/ds-gvo-missverstaendnisse-und-fehleinschaetzungen (Stand: 05.06.2018; letztmalig abgerufen: 21.08.2018)
00.00.0000 Invasive Schwarzmundgrundel - neue Futterart für Raubfische? -  Aufruf zum Grundel-Monitoring in Raubfischmägen
29.05.2018 Redynamisierung der Spree in Malschwitz -  Informationen des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
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