Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 

Verbandsgewässeraufsicht (VGA)

Neuausrichtung der Verbandsgewässeraufsicht im LVSA

Zur Beschlussfassung lag dem Präsidium des LVSA am 17.06.2015 eine Konzeption zur Neuausrichtung der Verbandsgewässeraufsicht (VGA) im LVSA vor. Seit geraumer Zeit beschäftigen sich die Obmänner, VGA-Referenten, Regionalverbände und unser Präsidium mit dieser Konzeption, welche nun einstimmig beschlossen wurde. Es folgt nun eine schrittweise Umsetzung der Inhalte der einstimmig beschlossenen Konzeption.
Die Gründe für die angestrebte Neuausrichtung der VGA sind vielgestaltig. Prioritär sind zu nennen:

  • steigende Verantwortung durch Zunahme von Gewässereigentum
  • steigende massive Rufgefährdung aller Angler durch Fehlverhalten Einzelner
  • Gefährdung Pachtverträge und Fischbestände
  • Installation der VGA als Partner der Angler und nicht als Gegner!
  • Kompetenzsteigerung
  • steigende Sonderaufgaben (Kontrolle und Dokumentation der Durchgängigkeit, Erfüllung von Sonderaufgaben, Pflichterfüllung aus Pachtverträgen, Überprüfung Beschilderung)

Alle Inhalte der beschlossenen Konzeption sowie die notwendigen umzusetzenden Schritte sind für unsere interessierten Anglerinnen und Angler in der beigefügten PDF nachzulesen:

Konzeption Neuausrichtung der VGA (PDF / 0,9 MB)


Richtlinie für die Verbandsgewässeraufsicht (VGA)

Übersicht hier herunterladen: VGA-Richtlinie, beschlossen am 18.06.2020 (PDF / 0,2 MB)


Download folgender Materialien für die VGA:

Kontrolle_2.jpg

Alle Dokumente besitzen eine Eingabemaske und können digital ausgefüllt, gespeichert und ausgedruckt werden. Tätigkeitsnachweisvorlagen und Protokolle sind nach dem zuständigem Regionalverband auszuwählen.

Antrag auf verbandseigene Gewässeraufsicht

Tätigkeitsnachweisvorlage

Protokoll der VGA

Protokoll/Mitteilung wegen Verstoßes gegen SächsFischG, SächsWG, WHG an Wasserkraftanlagen


Handbuch der Verbandsgewässeraufsicht

Für die Verbandsgewässeraufsicht hat der LVSA im Jahr 2013 in einer Broschüre wichtige Inhalte und Hinweise für die Verbandsgewässeraufsicht zusammengetragen. Diese Broschüre wird momentan überarbeitet.

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
19.09.2022 Erklärung der Schiffbarkeit und des Gemeingebrauches am Berzdorfer See - Anglerverband legt Widerspruch ein -  Das Präsidium des AV „Elbflorenz“ Dresden e.V. (AVE) hat am 09. September 2022 einen einstimmigen Beschluss gefasst, Widerspruch gegen die Allgemeinverfügungen zur Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See einzulegen. Zu groß waren die Einschränkungen, die mit diesen Allgemeinverfügungen einhergingen. Die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See unter den veröffentlichten Bedingungen könnte der Anfang vom Ende des Angelns sein, wie wir es kennen. Warum ist das so? Laut Allgemeinverfügung darf der Berzdorfer See fünf Monate im Jahr nicht mit Booten befahren werden. Zudem ist jegliche Bootsbefahrung in den Nachtstunden inkl. der Dämmerung verboten. Demzufolge ist das Angeln vom Boot auch in der Dämmerung und Nacht staatlich nicht zulässig. Darüber hinaus sind große Flächen dauerhaft von jeder Bootsbefahrung ausgenommen. Das Gewässer ist gerade einmal zu 21 % vom Boot aus nutzbar, wenn man alle Flächensperrungen und zeitlichen Einschränkungen zusammenzählt. Als Begründung für derartige Einschränkungen führen die Landesdirektion Sachsen (LDS) und der Landkreis Görlitz als verfahrensführende Behörden den Arten- und Naturschutz an. Demnach reicht ein einzelnes Boot aus, um eine erhebliche Störung von besonders geschützten Vogelarten zu rechtfertigen. Dabei geht es nicht darum, ob das Boot tatsächlich ein Individuum oder einen ganzen Bestand vernichtet. Nein, es reicht aus, wenn nicht sicher ausgeschlossen werden kann, ob es das könnte. Deshalb unterbindet man lieber gleich den Großteil der Bootsnutzung. Gerechtfertigt werden Einschränkungen mit EU-Vorgaben und höchstrichterlichen Urteilen. Hier kann man nur sagen, armes Deutschland! Wir sind offensichtlich in Sachsen nicht mehr in der Lage, selbst zu denken und zeigen mit dem Finger auf Brüssel und die Gerichte, deren Richter nur das umsetzen müssen, was die Legislative vorgibt. Der gesamte Strukturwandel in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum wird mit einer solchen Behördensichtweise in Frage gestellt. Das Novum in den Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See und die eigentliche Brisanz liegen darin, dass der Angelfischerei durch das grüne sächsische Umweltministerium die Mitwirkung an der Hege abgesprochen wurde. Die Landesdirektion Sachsen und der Landkreis Görlitz haben diese Argumentation offensichtlich dankbar aufgegriffen, um gleich einmal das ganze Sächsische Fischereigesetz und unsere Gemeinwohlleistungen als Angler ad absurdum zu führen. Das Angeln ist neuerdings auf dem Papier nicht mehr als nur ein Freizeitsport. Ein Hegebeitrag der Angelfischerei wird nicht anerkannt. Der Fischfang mit der Handangel durch Erlaubnisscheininhaber, also unseren knapp 50.000 Mitgliedern, wird nicht mehr als fischereiliche Maßnahme akzeptiert. Daher haben die Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See Referenzcharakter für alle weiteren Gewässer in Sachsen.
26.08.2022 Schiff ahoi und gute Fahrt auf dem Berzdorfer See – aber nicht so! -  Am 25.08.2022 verkündete die Landesdirektion Sachsen die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See.
01.06.2022 Sächsische Fischereiverordnung in Kraft getreten -  Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) hat mitgeteilt, dass die Sächsische Fischereiverordnung am 01.06.2022 in Kraft getreten ist. Die Verordnung kann im nachfolgenden Link eingesehen werden.
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